Fotografie
Der Anfang, und bis heute der rote Faden. Aus dem Umgang mit Kamera, Objektiv und Licht kam später alles, was die Fotobox an Bildqualität ausmacht.
Über mich
Mein Name ist Thomas Müller, ich komme aus Forstern im Landkreis Erding. Angefangen hat alles nicht mit einem Geschäftsplan, sondern mit Hobbys: Fotografie, 3D-Druck, später eine CNC-Fräse und schließlich der Lasergravierer. Jedes davon kam dazu, weil ich etwas bauen wollte, das es so nicht zu kaufen gab.
Hinter RAW-Designs steckt keine Firma und kein Team – das ist schlicht der Name, unter dem ich als Einzelunternehmer auftrete. Wer hier anruft, bekommt mich ans Telefon, und wer bucht, bei dem stehe ich am Veranstaltungstag vor der Tür.
Der Name
RAW
Steht für das Rohe am Anfang: Harze und Filamente für den 3D-Druck, Holz für Fräse und Laser. Und für das Rohbildformat RAW in der Fotografie – die Datei, aus der erst noch etwas werden muss.
Designs
Weil die Modelle für 3D-Druck, Fräse und Laser überwiegend selbst gezeichnet und entworfen sind. Nicht heruntergeladen, sondern konstruiert – meist, weil es das Gesuchte schlicht nicht zu kaufen gab.
Die stilisierte Blende im Logo ist der Gruß an den Anfang – die Fotografie war das erste dieser Hobbys und ist bis heute das Fundament.
Werkzeugkasten
Der Anfang, und bis heute der rote Faden. Aus dem Umgang mit Kamera, Objektiv und Licht kam später alles, was die Fotobox an Bildqualität ausmacht.
Erst Ersatzteile für den Eigenbedarf, dann Kleinserien. Wer einmal ein Bauteil selbst konstruiert hat, kauft ungern wieder eines von der Stange.
Größere und stabilere Teile, als der Drucker sie schafft. Damit ließen sich erstmals ganze Gehäuse aus dem Vollen fertigen.
Kam als Letztes dazu: präzise Zuschnitte, Beschriftungen und gravierte Einzelstücke – bis heute ein Teil des Angebots.
Begonnen mit Websites aus HTML, PHP und MySQL, später native Android-Apps in Java und heute überwiegend Python. Genau diese Kenntnisse brauchte es, als keine der gekauften Fotobox-Lösungen taugte.
Mikrocontroller haben mich schon immer fasziniert, Arduino und ESP zuerst aus Neugier. Heute steckt daraus eine eigene Lichtsteuerung in der Fotobox.
Alles zusammen
Irgendwann kam der Punkt, an dem sich die einzelnen Fähigkeiten zu einem Projekt verbanden. Die erste Fotobox – heute nicht mehr im Einsatz – entstand aus jedem dieser Bereiche gleichzeitig: Ich habe das Gehäuse in CAD konstruiert und anschließend selbst gefräst, weitere Teile kamen aus dem Laser, unzählige Kleinteile im Inneren aus dem 3D-Drucker. Die Kameratechnik war ohnehin vertraut.
Die Software
Mit den Softwarelösungen, die es am Markt gab, war ich schlicht nicht zufrieden – sie konnten die Wünsche von Kunden nicht abdecken, und ändern ließ sich daran nichts. Also habe ich das genutzt, was ich vom Programmieren mitbrachte: angefangen bei Websites mit HTML, PHP und MySQL, später native Android-Apps in Java.
Daraus wurde RAWCaptureBooth – eine Fotobox-Software, die sich an dem ausrichtet, was auf einer Feier tatsächlich gebraucht wird. Geschrieben ist sie überwiegend in Python: Die Sprache bringt für Kameraansteuerung, Bildverarbeitung und die lokale Freistellung genau das mit, was eine Fotobox braucht. Inzwischen ist die Software nicht mehr nur auf meinen eigenen Boxen im Einsatz, sondern wird als kommerzielle Lösung deutschlandweit von anderen Betreibern genutzt.
Für euch hat das einen sehr praktischen Nebeneffekt: Wenn eine Funktion fehlt, die ihr für eure Veranstaltung braucht, kann ich sie einbauen – vorausgesetzt, sie ist technisch machbar. Ihr wartet nicht auf das nächste Update eines Herstellers.
Auf beiden Boxen läuft RAWCaptureBooth – eine Eigenentwicklung. Keine fremde Fotobox-Software, die im Hintergrund nach Hause telefoniert.
Das Online-Album liegt auf einem Server in Bayern, nicht bei einem US-Anbieter. Eure Aufnahmen verlassen Deutschland nicht.
Keine Auswertung der Aufnahmen, keine Weitergabe an Dritte, keine Nutzung für Werbung ohne eure ausdrückliche Freigabe.
Das Album steht sechs Monate zum Download bereit und wird danach gelöscht. Auf Wunsch auch früher.
Wie ich arbeite
Wenn die kleinere Box für eure Feier reicht, sage ich das – auch wenn die größere mehr einbringen würde. Eine Empfehlung, die vor Ort nicht aufgeht, nützt niemandem.
Ich liefere und baue selbst auf und bin während der Feier erreichbar. Ihr habt eine Nummer und eine Person, nicht eine Hotline und ein Ticketsystem.
Die Aufnahmen gehören euch. Sie liegen auf einem Server in Bayern, werden nicht ausgewertet und nach sechs Monaten gelöscht.
Und sonst?
Das alles hier liest sich, als hätte ich sonst kein Leben. Die Wahrheit: Ich bin stolzer Papa einer wundervollen Tochter und Mann einer unglaublich tollen Frau – und verbringe wahrscheinlich, gut, mit Sicherheit, viel zu viel Zeit mit der Arbeit und am Rechner.
Ohne meine Frau, die mich unterstützt wann immer sie kann und mir den Rücken freihält, gäbe es nichts von dem, was auf dieser Seite steht.
Außerdem
Woher alles kam, ist bis heute geblieben: Ersatzteile, Halterungen und gravierte Einzelstücke entstehen weiterhin hier. Verkauft wird über die bestehenden Shops.